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SpineAssist Benutzung des SpineAssist-Systems

  1. Präoperative Planung

    Zur Planung eines Eingriffs ist lediglich eine Standard-CT-Aufnahme erforderlich. Der Chirurg simuliert unterschiedliche Implantate, indem er Länge, Durchmesser, Richtung und Einführungswinkel auswählt.

    Zu Beginn der Operation lädt der Chirurg den präoperativen Plan auf die SpineAssist-Workstation, die sowohl an den Miniroboter als auch den C-Arm des Operationssaals angeschlossen ist.

  2. Befestigen der SpineAssist-Plattform

    Der Chirurg befestigt die SpineAssist-Plattform entweder über die Hover-T oder der Klemme und Brücke an den Knochen des Patienten, und erhält so eine starre Plattform für das SpineAssist.

  3. Automatische Bilderkennung

    Zwei fluoroskopische Bilder werden erstellt und direkt von dem C-Arm auf die SpineAssist-Workstation übertragen. Basierend auf den Bildern führt der SpineAssist vollkommen automatisch die Bilderkennung durch, ohne dass ein Eingreifen des Benutzers erforderlich ist. Das Gerät integriert in Echtzeit die fluoroskopischen Bilder in den präoperativen Plan.

  4. Fixieren des SpineAssists

    Das mit einem sterilen Tuch abgedeckte SpineAssist-System kann leicht an der Hover T oder an der Klemme befestigt werden, so dass der Knochen und das SpineAssist-System zusammen ein starres Objekt bilden.

  5. Positionieren des Implantats mit maximaler Präzision

    Der SpineAssist positioniert seinen Arm entsprechend dem vom Chirurgen geplanten Bewegungsablauf und zeigt so die exakte Position des einzusetzenden Implantats an. Der Chirurg bohrt und platziert das gewünschte Implantat mit einer zweieinhalbmal höheren Genauigkeit bei einer 51fach geringeren Strahlenbelastung gegenüber der Freihandtechnik.*

* SpineAssist – Minature Robotic Guidance for Spinal Surgery - Cadaveric Efficacy Study for Time, Accuracy and Radiation Exposure. Jan 2007.

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